eosam tp1Vom 8.10.2018 bis zum 12.10.2018 fand die European Optical Society Biennial Meeting (EOSAM) Konferenz in Delft (Nieder­lande) statt. Die Europäische Optische Gesellschaft (European Optical Society, EOS) dient als gemeinsames Forum für alle Einzelpersonen, Unternehmen, Organisationen, Bildungs­einrichtungen und Fachgesellschaften, die die Chance und Herausforderung einer gemeinsamen euro­päischen Basis für die Entwicklung von Optik erkennen. In über 350 Vorträgen in 9 verschiedenen Topical Meetings konnten sich die Teilnehmer über aktuelle Themen der Optikbranche informieren.

Professor Bliedtner stellte als Invited Speaker bei der Veranstaltung Forschungsergebnisse vor, die zeigen wie mittels spezieller Feinstschleif- und Laserpolierprozesse eine neue, effiziente Fertigungskette für die Herstellung von Freiformoptiken ermöglicht wird. Die gezeigten Ergebnisse wurden in Zusammenarbeit mit dem WPK-Partner Günter Effgen GmbH erzielt.

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Am Dienstag den 25.09.2018, ging der studentische Forschertag an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena in die 2. Runde. Die Studierenden der AG Bliedtner stellten in interessanten Fachvorträgen aktuelle Forschungsergebnisse der Bachelor- & Masterthemen in den Bereichen der Lasermaterialbearbeitung, der Optiktechnologien sowie der additiven Fertigung vor.
Die Plattform des studentischen Forschertages ermöglicht es den Absolventen den neuesten Stand der jeweiligen Forschungsthemen vorzustellen und regt zum anschließenden Dialog an. Dabei üben sich Studenten sowie auch Mentoren in der konstruktiven Kritik untereinander und fördern somit ein wissenschaftliches Arbeiten in der Forschergruppe. Durch einen gemeinsam erarbeiteten Bewertungsbogen konnten 3 glückliche Gewinner ermittelt werden.

1. Platz: Christian Schulze mit dem Thema "Feinstschleifbearbeitung von silikatischen Werkstoffen"
2. Platz: Alexandra Dreher mit dem Thema "Laserstrahltiefziehen von Glas"
3. Platz: Daniel Hörig mit dem Thema "Charakterisierung eines neuartigen Verfahrens zur Randschichtverfestigung von AlSi-Gusslegierungen mittels Laserstrahlschockhärten"

 StuFoTa21Von links nach rechts: Lukas Tianis, Daniel Hörig, Christian Schulze, Alexandra Dreher, Anne-Marie Schwager

Gefördert wird diese Nachwuchsförderung durch das Förderprogramm „Forschung an Fachhochschulen“ vom BMBF im Projektvorhaben OpTec 4.0, Förderkennzeichen 13FH003IA6.

Am 6. und 7. September kamen Doktoranden und Professoren aus Deggendorf, Jena und Aalen zu einem Doktorandenkolloquium im Rahmen von OpTec 4.0 in Aalen zusammen. Hierbei ging es primär um die Vorstellung von Promotionsthemen der Doktoranden der Technischen Hochschule Deggendorf, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Hochschule Aalen. In einer anschließenden Diskussionsrunde wurden offene Fragen diskutiert und Ideen ausgetauscht. Neben interessanten Fachgesprächen, aktuellen Forschungsthemen und dem persönlichen Austausch stand die Vernetzung der Hochschulen im Fokus. Hierbei wurden verschiedene Möglichkeiten besprochen und ein weiteres Vorgehen festgelegt. Dadurch soll die Zusammenarbeit der drei Hochschulen intensiviert und verbessert werden.IMG 9476

Nebenbei konnten die Forscher der anderen Hochschule die Labore und Maschinen des ZOTs in einer Führung begutachten. Die Hochschule Aalen bedankt sich bei seinen Gästen für das interessante und wundervolle Treffen.

3D-Druck in der Anwendung3D Druck in der Anwendung 2018

Ort: Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Termin: 5. September 2018 ab 9.00 Uhr

Das 5. Mitteldeutsche Forum „3D-Druck in der Anwendung“ fand dieses Jahr in Thüringen statt.

Gemeinsam mit anderen Verbünden und Institutionen aus den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt organisierten Fab-i-4.0, Günter-Köhler-Institut und Ernst-Abbe-Hochschule Jena die Veranstaltung federführend. In den Plenarvorträgen wurden die neuesten Entwicklungen und Trends im Bereich der Additiven Fertigung vorgestellt. Neben den Live-Vorführungen erfuhren die Teilnehmer in drei parallelen Sessions neues zu metallischen Werkstoffen, Funktionalisierung und Kunststofftechnik.

In einer begleitenden Ausstellung in Form einer Kooperationsbörse bekamen die Besucher zudem die Möglichkeit, Ihre Fragen und Erfahrungen mit Fachleuten zu diskutieren und vieles über neueste Techniken zu erfahren.